Auch im Schuljahr 2026/27 können sich Westerwälder Schülerinnen und Schüler wieder auf hochwertige Unterstützung in der Berufsorientierung freuen: Die 6. Auflage der Westerwälder Naturtalente, eine gemeinsame Initiative der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, der Wirtschaftsförderungen, der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ und der Agentur ATTENTIO, geht wieder an den Start. Herzstück des Projekts ist die sogenannte Ausbildungsfibel, in der sich Unternehmen potenziellen Azubis vorstellen können. Die Ausbildungsfibel und das dazu gehörige runderneuerte Online-Portal erreichen nahezu 100 Prozent der künftigen Auszubildenden an allen weiterführenden Schulen in den drei Landkreisen. Unternehmen, die mitmachen wollen, können sich bis zum 12. April melden.
Aktuelles
Gemeinsam Richtung Zukunft: Neues Beratungsangebot für Unternehmen in der Region
Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, stellt viele Unternehmen aber auch vor die Frage: Wo fangen wir am besten an? Um hiesige Betriebe bei dieser Herausforderung gezielt zu unterstützen, bündelt die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen ab sofort ihre Kräfte mit dem Kompetenzzentrum DigiMit² der Hochschule Koblenz. Gemeinsam wird das Format „Dein Digi-Projekt“ an den Start gebracht – ein Angebot, das Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpft.
Dein Digi-Projekt ist ein kompaktes, praxisnahes Format, mit dem Unternehmen schnell Klarheit über ein konkretes Digitalisierungsvorhaben gewinnen – und einen umsetzbaren Plan für die nächsten Schritte erhalten.
Unternehmensvorstellung Horst Rottler Maschinenbau GmbH, Mudersbach
Ein hohes Maß an Kundenorientierung, Innovationskraft, den Fokus auf technischer Präzision und eine starke Verbundenheit mit der Region – mit diesen Attributen lässt sich die Horst Rottler Maschinenbau GmbH mit Sitz in Mudersbach beschreiben. Das Familienunternehmen entwickelt, konstruiert und fertigt kundenspezifische Werkzeugmaschinen für Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifprozesse und ist zudem auf Retrofit-Lösungen, Service und Steuerungstechnik spezialisiert.
„Mit unseren Werkzeugmaschinen bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Sonderlösungen. Die Entwicklung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kunden“, erklärt Geschäftsführer Ralph Rottler. Die Kunden kommen aus verschiedenen Industriezweigen weltweit, von der Metallverarbeitung und der Schienenbearbeitung über Schiffsbau bis hin zu Luft- und Raumfahrt.
Nach erfolgreicher Premiere: Nacht der Technik kommt 2026 erneut in den Kreis Altenkirchen
Am Freitag, 18. September 2026, findet erneut die Nacht der Technik Landkreis Altenkirchen statt. Unternehmen, Berufskollegs, Hochschulen und technische Einrichtungen im ganzen Landkreis öffnen an diesem Abend ihre Türen für die Öffentlichkeit. Zahlreiche Standorte stehen bereits fest; weitere Unternehmen können sich noch bis zum 24. Juni 2026 anmelden. Die Premiere der Nacht der Technik im Landkreis Altenkirchen war 2024 ein voller Erfolg: Mehr als 1.000 Technik-Interessierte – darunter zahlreiche Familien, Schüler:innen und Studierende – besuchten die Veranstaltung. Die angebotenen Programme waren seinerzeit zu mehr als 90% ausgebucht. Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, der Sparkasse Westerwald/Sieg und der Westerwald-Bank kann die erfolgreiche Veranstaltung auch 2026 stattfinden.
Besuch bei Krifft & Zipsner: High-Tech-Lösungen aus Steinebach für die ganze Welt
Die Krifft & Zipsner GmbH, 1993 in Rosenheim gegründet, produziert Stapelwender sowie Transport- und Fördersysteme für namhafte Kunden der Verpackungs- und Druckindustrie, die oft selbst Global Player sind. „Wir liefern unsere Systeme für sämtliche Arten von Paletten in die ganze Welt“, so Geschäftsführer René Eberz. Dabei setzt das Unternehmen auf Komplett-Lösungen aus einer Hand und ein extrem hohes Maß an Automatisierung. Seit 2014 werden in Kooperation mit einem anderen Mittelständler Roboterzellen in die Maschinen integriert. Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen, so dass die Mitarbeiterzahl auf 192 gestiegen (darunter zehn Auszubildende). Die jüngste Auszeichnung als „Business Innovator“ für zukunftsweisende Unternehmensleistungen nahm Landrat Dr. Peter Enders zum Anlass für einen Besuch bei dem Unternehmen.
Neues Serviceangebot des Bundes für den Mittelstand: Förderlotse Wachstumsmärkte
Neue Märkte, neue Chancen: Mit dem Förderlotsen Wachstumsmärkte startet die Bundesregierung ein neues Serviceangebot für den deutschen Mittelstand. Die digitale, KI-gestützte Plattform bündelt erstmals die Informations- und Beratungsangebote der Außenwirtschaftsförderung und der Entwicklungszusammenarbeit in einem zentralen One-Stop-Shop. Das gemeinsame Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) richtet sich insbesondere an KMU (kleine und mittlere Unternehmen), die in Entwicklungs- und Schwellenländern tätig werden wollen oder bereits aktiv sind. Die Unternehmen profitieren von der umfassenden Datenbank und dem schnellen Zugang zu den passenden Angeboten. So unterstützt die Plattform die Unternehmen dabei, neue Märkte zu erschließen und Auslandsprojekte erfolgreich umzusetzen.
Qualifizierung als Schlüssel zum Transformationserfolg: Info-Veranstaltung am 24. März
Der Landkreis Altenkirchen ist stolz auf seine starke industrielle Basis. Der Automobilsektor spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch genau hier schlägt die Transformation am deutlichsten zu. Ziel der Wirtschaftsförderung ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, diesen Wandel aktiv zu gestalten.
Zusammen mit den Partnern, dem neue arbeit e.V. und dem Transformationsnetzwerk TraForce, lädt die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen zu einer interessanten Info-Veranstaltung ein – denn die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein entscheidender Hebel für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Wichtig: Selbstverständlich ist die Veranstaltung für alle offen – richtet sich also nicht nur an Unternehmen mit Schwerpunkt „Automobil“. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 24. März, 17:30 Uhr, im kulturWERK in Wissen.
Inklusionspreis 2026: Jetzt bewerben oder vorschlagen – Frist: 15. April
Inklusion überzeugt im Arbeitsleben – der Inklusionspreis möchte die guten Erfahrungen, die Unternehmen mit Beschäftigten mit Behinderungen machen, sichtbar machen und andere Unternehmen durch erfolgreiche Praxisbeispiele ermutigen. Berücksichtigt wird der Zeitraum von 10/2024 bis 03/2026. Der Preis wird initiiert von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem UnternehmensForums.
Schneller zum Facharzttermin: Unterstützung von Mitarbeitern in schwierigen Lebenslagen
„Mitarbeitergesundheit und soziale Verantwortung als Erfolgsfaktor“ – so lautete der Titel einer Online-Veranstaltung aus der Reihe „Zukunftsforum“, zu der die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen die heimischen Unternehmen eingeladen hatte. Im Fokus stand dabei, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter in psychischen und physischen Belastungssituationen effektiv unterstützen können, ohne dabei selbst Kenntnis davon zu erlangen. „Mitarbeiter, die sich um Facharzttermine oder die Organisation der Pflege Angehöriger kümmern müssen, haben oft den Kopf für ihre Arbeit nicht frei“, erklärte Referent Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der iGuS – Gesund im Beruf gGmbH mit Sitz in Siegen.
SVI-Connect: Plattform vernetzt Zulieferbetriebe mit Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
Die seit Anfang 2026 verfügbare digitale Plattform SVI-Connect zielt auf die Vernetzung von Zulieferbetrieben aus dem Zivilbereich mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) in Deutschland ab. Sie bietet einen effektiven und geschützten Raum für die Vernetzung in den SVI-Lieferketten und einen Zugang für potenzielle Lieferanten. Industriepartner können ihre Produkte, Kompetenzen, Zertifikate und weitere Details strukturiert darstellen. Sie werden so für Einkäufer und Bedarfsträger sichtbar. Die SVI-Connect Plattform ist als Bedarfsplattform aus Sicht der Bedarfsträger aus der SVI angelegt. Lieferanten erhalten aus Sicherheitsgründen keinen direkten Einblick in Kundenbedarfe. Angebot und Nachfrage sollen nach einem „Matching-Prinzip“ zusammengebracht werden und damit die Grundlage für eine resiliente Supply Chain geschaffen werden.









