Viele Unternehmen im Westerwald und darüber hinaus beschäftigen inzwischen erfolgreich Mitarbeitende aus der Ukraine. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und sind in zahlreichen Branchen fest in die Arbeitsabläufe integriert. Gleichzeitig zeichnen sich ab 2027 aufenthaltsrechtliche Veränderungen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine ab, die auch Auswirkungen auf Beschäftigungsverhältnisse haben können. Vor diesem Hintergrund rät die Initiative „Fachkräfte regional“, zu der auch die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen gehört, Unternehmen, frühzeitig in Qualifizierung und berufliche Entwicklung ihrer ukrainischen Beschäftigten zu investieren mit dem Ziel, langfristige Perspektiven zu schaffen und den Übergang in einen gesicherten Fachkräftestatus zu ermöglichen.
Der sich in Deutschland stetig verschärfende Fachkräftemangel betrifft alle Branchen und Berufsgruppen. Der jährliche volkswirtschaftliche Schaden im Landkreis Altenkirchen wird auf über 100 Millionen Euro geschätzt. Die regional zu deckende Fachkräftelücke liegt zwischen 500 und 800 Arbeitskräften. Dieser Trend wird sich, trotz der Nutzung von Digitalisierungsmaßnahmen, Steigerung der Frauenerwerbsquote und Weiterbildungsmaßnahmen, verschärfen. Es wird darüber entscheiden, ob Unternehmen zukünftig noch existieren werden. Aus diesem Grund bieten wir zu diesem Thema neben Infoveranstaltungen konkrete Projekte und Lösungen an, die von Unternehmen kostenlos genutzt werden können. Der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland kommt hier eine besondere Bedeutung zu.








