Die Premiere der ersten „Nacht der Technik“ im Kreis Altenkirchen im Jahr 2024 war ein voller Erfolg. Grund genug, in diesem Jahr am 18. September eine zweite Auflage folgen zu lassen. Dann heißt es wieder „Technik sehen, verstehen, erleben“. Das Format hat auch Kerstin Dorn, Geschäftsführerin der WERIT Kunststoffwerke W. Schneider GmbH & Co. KG, überzeugt, so dass das Familienunternehmen auch 2026 wieder dabei sein wird. In den Räumen von WERIT rührte sie jetzt gemeinsam mit Landrat Dr. Peter Enders, Kreis-Wirtschaftsförderer Lars Kober, Werner Schumacher (Vorsitzender des VDI Mittelrheinischer Bezirksverein) und Urban Plößl (Agentur plan deluxe als Veranstalter) die Werbetrommel für die zweite „Nacht der Technik“ im Kreis AK. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.
Aktuelles
Nächster Digi-Stammtisch: Digitalisierung greifbar – Materialfluss effizient gestalten
Der Digital-Stammtisch Westerwald/Sieg lädt herzlich zum nächsten Treffen am Dienstag, den 19. Mai, 18:30 Uhr, nach Scheuerfeld ein. Gastgebendes Unternehmen ist die Martin Gruppe (Automaten Martin GmbH & Co. KG und Ausgabeprofi 24/7 GmbH & Co. KG) in der Industriestraße 5. Und darum geht es: Digitalisierung wird oft als Software-Projekt verstanden: Neue Tools, neue Workflows, neue Oberflächen. Doch ein großer Teil der versteckten Kosten entsteht nicht am Bildschirm – sondern im Lager, in der Werkstatt und in der Produktion. Wie viel kostet ein Artikel, bis er tatsächlich beim Mitarbeiter ankommt? Was passiert wirtschaftlich, wenn Material fehlt? An diesem Abend geht es dorthin, wo Digitalisierung messbar wird: In reale Prozesse. Start ist um 18:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.
Von Kigali zur Karl Georg GmbH: Larissa Niyomushimiye ist jetzt Zerspanungsmechanikerin
Es ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie im Westerwald noch viel häufiger geschrieben werden könnte: Larissa Niyomushimiye aus Ruanda hat ihre Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin bei der Karl Georg GmbH in Ingelbach-Bahnhof erfolgreich abgeschlossen. Zur feierlichen Würdigung dieser besonderen Leistung kamen Landrat Dr. Peter Enders, die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth, Dr. Kathrin Schnaufer, Hauptgesellschafterin der Karl Georg Gruppe, Geschäftsführer Olaf Hees, Betriebsleiter Andreas Löhmann, Personalleiter Michael Gulden sowie der Leiter der Wirtschaftsförderung, Lars Kober, zusammen. Die Karl Georg GmbH, europäischer Marktführer für Kranlaufräder mit rund 130 Beschäftigten, geht seit Jahren neue Wege in der Ausbildung. Über das Netzwerk „Spa(n)nende Perspektiven“ gewinnt das Unternehmen gezielt junge Menschen aus Ruanda für eine Ausbildung im Zerspanungsbereich.
TIME investiert für noch bessere Unterstützung des heimischen Mittelstands
Zum Zwecke einer zeitgemäßen Forschung und Unterstützung schweißtechnischer Betriebe in der Region Westerwald/Siegerland konnte das Technologie-Institut für Metall & Engineering TIME in Wissen dank Zuschüssen des Landes Rheinland-Pfalz in neue Anlagentechnik und Software investieren. Damit steht TIME mit noch besseren Forschungsmöglichkeiten den Unternehmen als Kooperationspartner zur Verfügung. Die Bedingungen für Forschung und Entwicklung rund um die Schweißtechnik wurden hierdurch weiter verbessert und ermöglichen es der Technologie-Einrichtung heimische Betriebe noch besser unterstützen zu können.
Unternehmensvorstellung Röhrig Metallverarbeitung GmbH, Rosenheim
Viele Unternehmen haben ein Nachfolge-Problem. Bei der Röhrig Metallverarbeitung GmbH mit Sitz in Rosenheim sieht das anders aus. Vor zwei Jahren übernahm Andrei Lange den Betrieb, in dem er zuvor elf Jahre als Schlosser und zweieinhalb Jahre als Betriebsmeister tätig war. Mit einem 40köpfigen Team bietet das Unternehmen ein breites Leistungsspektrum von der Konstruktion bis zur Fertigung. Gefertigt bzw. bearbeitet werden kann in Losgröße 1. Häufig geht es um Sonderkonstruktionen. Um welche Größenordnungen es sich dabei handeln kann, zeigt sich an der Verfügbarkeit eines 20-Tonnen-Krans. Der Betrieb verfügt sogar über eine eigene Lackierhalle. So bekommen die Kunden quasi „alles aus einer Hand“. Im kommenden Jahr kann die Röhrig Metallverarbeitung GmbH ihr 30jähriges Jubiläum feiern.
Westerwälder NaturErlebnisse: Neuer Veranstaltungskalender lädt zum Entdecken ein
Der neue Veranstaltungskalender „Westerwälder NaturErlebnisse 2026“ ist erschienen und bietet einen umfassenden Überblick über Veranstaltungen, Exkursionen, Workshops und Mitmachaktionen zu den Themen Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit und Naturschutz im Westerwald. Pünktlich zum Frühling richtet sich das Programm an Familien, Naturfreunde und alle, die den Westerwald aktiv erleben möchten. Von Frühling bis Winter können Interessierte die vielfältige Natur der Region bei zahlreichen Angeboten entdecken. „Unser Dank gilt auch in diesem Jahr den zahlreichen Natur- und Umweltverbänden, den Forstverwaltungen sowie den vielen engagierten Privatpersonen. Nur durch ihr großes Engagement ist es möglich, ein so vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen anzubieten“, betonten die drei Landräte bei der Präsentation der Broschüre.
Druidensteig kann „Schönster Wanderweg“ werden: Jetzt abstimmen!
Der Druidensteig im Westerwald ist für die Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2026“ in der Kategorie Mehrtagestouren nominiert. Jetzt können Sie mit Ihrer Stimme im Wahlstudio des Wandermagazins dazu beitragen, dass einer der schönsten Wanderwege im Westerwald ausgezeichnet wird. Die Nominierung würdigt den Druidensteig als hochwertigen Qualitätswanderweg und attraktive Mehrtagestour im Westerwald – mit abwechslungsreicher Natur, geologischen Highlights und eindrucksvollen Landschaften. Wer abstimmt, kann attraktive Preise gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 30. Juni. Jede Stimme zählt! Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren, pro Person ist eine Stimme möglich.
Westerwälder Naturtalente: 12. April ist Anmeldeschluss für interessierte Unternehmen
Auch im Schuljahr 2026/27 können sich Westerwälder Schülerinnen und Schüler wieder auf hochwertige Unterstützung in der Berufsorientierung freuen: Die 6. Auflage der Westerwälder Naturtalente, eine gemeinsame Initiative der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, der Wirtschaftsförderungen, der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ und der Agentur ATTENTIO, geht wieder an den Start. Herzstück des Projekts ist die sogenannte Ausbildungsfibel, in der sich Unternehmen potenziellen Azubis vorstellen können. Die Ausbildungsfibel und das dazu gehörige runderneuerte Online-Portal erreichen nahezu 100 Prozent der künftigen Auszubildenden an allen weiterführenden Schulen in den drei Landkreisen. Unternehmen, die mitmachen wollen, können sich bis zum 12. April melden.
Gemeinsam Richtung Zukunft: Neues Beratungsangebot für Unternehmen in der Region
Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, stellt viele Unternehmen aber auch vor die Frage: Wo fangen wir am besten an? Um hiesige Betriebe bei dieser Herausforderung gezielt zu unterstützen, bündelt die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen ab sofort ihre Kräfte mit dem Kompetenzzentrum DigiMit² der Hochschule Koblenz. Gemeinsam wird das Format „Dein Digi-Projekt“ an den Start gebracht – ein Angebot, das Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpft.
Dein Digi-Projekt ist ein kompaktes, praxisnahes Format, mit dem Unternehmen schnell Klarheit über ein konkretes Digitalisierungsvorhaben gewinnen – und einen umsetzbaren Plan für die nächsten Schritte erhalten.
Unternehmensvorstellung Horst Rottler Maschinenbau GmbH, Mudersbach
Ein hohes Maß an Kundenorientierung, Innovationskraft, den Fokus auf technischer Präzision und eine starke Verbundenheit mit der Region – mit diesen Attributen lässt sich die Horst Rottler Maschinenbau GmbH mit Sitz in Mudersbach beschreiben. Das Familienunternehmen entwickelt, konstruiert und fertigt kundenspezifische Werkzeugmaschinen für Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifprozesse und ist zudem auf Retrofit-Lösungen, Service und Steuerungstechnik spezialisiert.
„Mit unseren Werkzeugmaschinen bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Sonderlösungen. Die Entwicklung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kunden“, erklärt Geschäftsführer Ralph Rottler. Die Kunden kommen aus verschiedenen Industriezweigen weltweit, von der Metallverarbeitung und der Schienenbearbeitung über Schiffsbau bis hin zu Luft- und Raumfahrt.









